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Blindenverband News

Politischer Erfolg für den DBSV: Filmförderungsanstalt fördert nur noch barrierefreie Filme

Mit öffentlichen Geldern geförderte Filme ohne Audiodeskription gehören in Deutschland der Vergangenheit an, zumindest wenn der Antrag auf Förderung nach dem 1. Mai 2013 gestellt wird. Denn seitdem gelten bei der Filmförderungsanstalt (FFA), die die Herstellung von Kinofilmen aller Genres unterstützt und damit in staatlichem Auftrag den deutschen Film stärkt, neue Richtlinien. Demnach können nur noch barrierefreie Filme gefördert werden, die mit Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen sowie mit Untertitelung für hörgeschädigte Menschen ausgestattet sind. War Barrierefreiheit bisher eines von vielen Förderkriterien, die nicht alle zu erfüllen waren, ist sie nun zu einem Ausschlusskriterium geworden.

Mit der Richtlinienänderung der FFA hat der DBSV einen wichtigen politischen Erfolg errungen. "Unser langjähriges Engagement für mehr Hörfilme zahlt sich endlich aus", freut sich DBSV-Präsidentin Renate Reymann. Angestoßen von Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen und Jurymitglied des Deutschen Hörfilmpreises, hatte sich der Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages einstimmig dafür ausgesprochen, das barrierefreie Filmangebot umfassend auszuweiten. Bei der Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises 2012 zeigte auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann Flagge und regte bei der Filmförderungsanstalt eine Richtlinienänderung gemäß UN-Behindertenrechtskonvention an. Diese konnte nun im Vorgriff auf die Novelle des Filmfördergesetzes in Kraft treten.

"Bei aller Freude über die aktuellen Entwicklungen bleiben Wünsche offen", fährt Reymann fort und nennt die Ausstattung alter Filmbestände mit Audiodeskription und Untertiteln sowie den barrierefreien Zugang zu Kinos. Die Politik scheint sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein. Jedenfalls erklärte Angelika Krüger-Leißner (SPD), stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, bei der Verleihung des diesjährigen Deutschen Hörfilmpreises, sich im Zuge der Digitalisierung für diese Themen einsetzen zu wollen.

Der Deutsche Filmförderfonds (DFF), der in den Zuständigkeitsbereich des Kulturstaatsministers fällt, war der Filmförderungsanstalt zuvorgekommen. Bereits seit dem 1. Januar 2013 werden Fördermittel aus dem Fonds nur noch unter der Bedingung vergeben, dass die Filme mit barrierefreien Fassungen für seh- und hörbehinderte Menschen hergestellt werden.

Seit Anfang des Jahres baut auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen sein Angebot an barrierefreien Filmen aus.

Deutscher Hörfilmpreis geht an "Der letzte schöne Tag" und "Ziemlich beste Freunde"

Berlin, 10. April 2013. Bei der Gala zum 11. Deutschen Hörfilmpreis hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband gleich vier der begehrten Auszeichnungen vergeben. In der Kategorie TV konnte sich die WDR-Produktion "Der letzte schöne Tag" durchsetzen. Das Filmbeschreiberteam wurde von Martin Burike, Nicole Engeln und Stefan Zeh vertreten. Sie nahmen den Preis gemeinsam mit Schauspielerin Natascha Paulick, Produzent Eric Moss sowie Marianne Wegmann und Stefan Moll, beide WDR, aus den Händen von Laudatorin Eva Habermann entgegen.

Der Kinohit "Ziemlich beste Freunde", eingereicht von Senator Home Entertainment, erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Kino. Die Laudatio hielt Schauspieler Roman Knizka, der den Preis an die Filmbeschreiberinnen Susanne Linzer-Elsässer, Evelyn Sallam und Uta-Maria Torp überreichte sowie an die Synchronsprecher der beiden Hauptfiguren Frank Röth und Sascha Rothermund. Röth verlas ein bewegendes Grußwort von Philippe Pozzo di Borgo, dessen Lebensgeschichte im Film erzählt wird.

Ein Sonderpreis der Jury für die besondere Qualität der Filmbeschreibung ging an den Kinofilm "9einhalbs Abschied", eingereicht von der HW Leasing, vertreten durch Thomas Agerholm. Er erhielt den Preis gemeinsam mit Regisseurin Halina Dyrschka und den Schauspielern Ben und Tim Litwinschuh sowie den Filmbeschreiberinnen Uta Borchert, Uta-Maria Torp und Susanne Linzer-Elsässer. Die Laudatio hielt Moderatorin und Schauspielerin Nina Eichinger, die auch zur Hörfilmpreis-Jury gehörte.

Im Anschluss wurde der Publikumspreis an den Kinofilm "Türkisch für Anfänger" übergeben, der sich nach einer beindruckenden Voting-Welle auf Facebook mit 75 Prozent der Stimmen durchgesetzt hatte. Die blinde Schwimmerin und mehrfache Paralympics-Gewinnerin Daniela Schulte übergab den Preis an Burt Neuber von Highlight Communications/Constantin Film, die den Film eingereicht hatte. An seiner Seite freuten sich Bernd Benecke vom Bayerischen Rundfunk, die Schauspieler Pegah Ferydoni, Arnel Taci und Katharina Kaali sowie die Filmbeschreiber Alexander Fichert und Roswitha Röding über die Auszeichnung.

Unter den Gästen war weitere Prominenz vertreten, darunter der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor, Berlins Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum sowie die Schauspieler Hansa Czypionka, Thorsten Merten, Lisa Maria Potthoff, Jochen Schropp, Nadine Möllers, Jan Sosniok, Sina Tkotsch, Ina Weisse, Eleonore Weisgerber und Anastasia Zampounidis.

Durch den Abend führte Fernsehmoderatorin Dunja Hayali. Für die musikalischen Highlights im historischen Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden sorgte das weltweit erfolgreiche Quartett Salut Salon.

Zur Jury unter dem Vorsitz des blinden Musik-Kabarettisten Dr. Dietrich Plückhahn gehörten neben der bereits genannten Nina Eichinger auch Angelika Krüger-Leißner, Stv. Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Schauspielerin und Regisseurin Brigitte Grothum, die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Claudia Roth, Filmredakteur Lars-Olav Beier (Der Spiegel), Reinhard Glawe (Bert-Mettmann-Stiftung), Hans Joachim Krahl vom Präsidium des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes sowie Regisseur und Grimme-Preisträger Lars Kraume.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors schildert. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Die Aktion Mensch fördert den Deutschen Hörfilmpreis, der seit 2002 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) verliehen wird. Hauptsponsoren sind die forschenden Arzneimittelhersteller Pfizer Deutschland und Bayer HealthCare Deutschland. Weitere Sponsoren und Partner sind die Deutsche Bank AG, die Herbert-Funke-Stiftung, das Blindenhilfswerk Berlin, die Blindenstiftung Deutschland, SkodaAuto Deutschland, Hotel Concorde Berlin, Optimahl, Brähler Konferenztechnik, Veltins und PR Sugar.

Besuchen Sie den Deutschen Hörfilmpreis auch auf facebook! www.facebook.com/Deutscher.Hoerfilmpreis Weitere Informationen unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de Pressebilder zur honorarfreien Verwendung stehen ab sofort zum Download unter folgendem Link zur Verfügung: www.deutscher-hoerfilmpreis.de/presse

11. Deutscher Hörfilmpreis bei Ohrfunk.de

In der Sendung "Zeitzone" präsentiert Ohrfunk.de heute um 15 und 19 Uhr die diesjährigen Hörfilmpreisträger und spricht mit dem Juryvorsitzenden Dr. Dietrich Plückhahn über Gründe und Hintergründe der Preisvergabe. Die gesamte Hörfilmpreisgala sendet Ohrfunk am kommenden Wochenende:

Samstag, 16.05 Uhr und Sonntag, 10.05 Uhr.

Hier kann man ohrfunk.de hören: im Web unter www.ohrfunk.de und im Kabelnetz bei Kabel Deutschland 90,8 MHz, Telekolumbus 103,5 MHz in Berlin und in den digitalen Kabelnetzen von Wilhelm Tell in Hamburg, Schleswig-Holstein und im Saarland.

Europäisches Parlament beschließt Schutz vor leisen Autos

Elektroautos und Hybridfahrzeuge sollen zukünftig mit einem speziellen akustischen System (AVAS) ausgestattet werden, das blinde und sehbehinderte Fußgänger vor nahenden Fahrzeugen warnt. In seiner gestrigen Plenarsitzung musste das Europäische Parlament über einen Verordnungsentwurf entscheiden, der strengere Obergrenzen für die Lärmbelastung durch Kraftwagen und LKWs festlegt. Der ursprüngliche Text des Entwurfs sah vor, dass die Ausrüstung geräuscharmer Fahrzeuge mit einem AVAS freiwillig bleibt. Dank einer Kampagne der Europäischen Blindenunion (EBU) konnte in letzter Minute ein Änderungsantrag ins Plenum getragen werden, der die Automobilindustrie zum Einbau eines AVAS verpflichtet.

EBU-Präsident Wolfgang Angermann begrüßte gegenüber dbsv-direkt in einer ersten Stellungnahme die Entscheidung des Europäischen Parlaments: "Der barrierefreie und sichere Zugang zur Umwelt ist gemäß Art. 9 der Behindertenrechtskonvention ein Menschenrecht. Ich freue mich, dass sich das Europäische Parlament mit seinem Votum zur Behindertenrechtskonvention bekannt hat. Es beweist damit, dass es seine Verpflichtung ernst nimmt, blinden und sehbehinderten Menschen eine sichere Teilnahme am Verkehr zu ermöglichen."

Mit der Entscheidung im Europäischen Parlament wurde ein erster wichtiger Teilerfolg erzielt. Nun müssen Parlament und Rat der Europäischen Union sich auf eine gemeinsame Fassung einigen. DBSV und EBU werden die Arbeit an dem Gesetzesvorschlag weiter kritisch begleiten, um blinde und sehbehinderte Menschen vor den stillen Gefahren der Elektromobilität zu schützen.

Hintergrund: Elektro- und Hybridfahrzeuge können wegen ihrer nahezu geräuschlosen Fortbewegung von blinden Menschen nicht rechtzeitig wahrgenommen werden. Das Unfallrisiko für leise Autos ist zweimal größer als für herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Gefährdet sind grundsätzlich alle Fußgänger. Blinde und sehbehinderte Menschen sind jedoch besonders bedroht, weil sie die Elektro- und Hybridfahrzeuge weder sehen noch hören können. Das Risiko einer Kollision mit einem geräuscharmen Fahrzeug steigt, weil auf absehbare Zeit von einem Verkehrsmix aus Elektrofahrzeugen und Autos mit Verbrennungsmotoren auf Europas Straßen auszugehen ist und die Zahl der geräuscharmen Fahrzeuge zunimmt.

Aktuelle Informationen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. (DBSV) für blinde und sehbehinderte Menschen Betreff: [dbsv-direkt] Nr. 04-13

"Wegweiser durch die digitale Welt" jetzt auch als DAISY-Hörbuch


Liebe Leserinnen und Leser,


die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) herausgegebene Broschüre "Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger" ist jetzt auch als Hörbuch für blinde und sehbehinderte Menschen erschienen. Freundschaften pflegen, Einkäufe tätigen, Behörden kontaktieren - das Hörbuch und die Broschüre bieten besonders älteren Menschen wertvolle Ratschläge zum sicheren Surfen im Internet und erläutern die Chancen und Risiken des World Wide Web.

Mit Unterstützung des Bundesverbraucherministeriums konnte die BAGSO die Informationen in Kooperation mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista) nun auch als Hörfassung aufbereiten. Um blinden und sehbehinderten Menschen den Zugang zu Computer und Internet zu erleichtern, ist die CD im DAISY-Format um spezielle Tipps ergänzt worden.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts leiden sechs Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre unter großen Sehschwierigkeiten oder vollständigem Sehverlust. Mit steigender Lebenserwartung nimmt die Anzahl altersbedingter Augenerkrankungen zu. Gerade für Menschen mit wenig oder ohne Sehvermögen bietet das Internet neue Informations- und Kommunikationswege. So können etwa Nachrichten vergrößert am Monitor gelesen oder Webinhalte mit Hilfe eines "Screenreaders" vorgelesen werden. Mit seinen Informationen und Ratschlägen zu Gesundheit, barrierefreiem Reisen, zum Einkauf oder zu Bankgeschäften kann das Internet für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen ein lohnender Ort für die Recherche und ein hilfreiches Instrument zur Erleichterung des Alltags werden.

Aktuelle Informationen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. (DBSV) für blinde und sehbehinderte Menschen Betreff: [dbsv-direkt] Nr. 03-13

"Selbstbestimmt dabei. Immer." - Themenjahr gegen Diskriminierung behinderter Menschen gestartet


Liebe Leserinnen und Leser,

gemeinsam mit zahlreichen Prominenten aus Film, Sport und Musik haben die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen heute das Jahr "Selbstbestimmt dabei. Immer." gegen die Diskriminierung behinderter Menschen ausgerufen. Im Vordergrund des Themenjahres 2013 - so heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung, die "dbsv-direkt" hier übernimmt - stehen bundesweite Veranstaltungen und Aktionen, die auf Benachteiligungen behinderter und chronisch kranker Menschen im Arbeitsleben, im Bereich Bildung und im Alltag aufmerksam machen.

Der größte Teil der Anfragen an die Antidiskriminierungsstelle - etwa ein Viertel, in Zahlen sind das 2.200 Fälle seit 2006 - kommen von Menschen, die sich wegen einer Behinderung benachteiligt fühlen. "Das sind Zahlen, die zeigen, wie groß der Handlungsbedarf ist", sagte ADS-Leiterin Christine Lüders bei der Auftakt-Pressekonferenz in Berlin. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der ADS ergab darüber hinaus, dass mit dem Wort "Behinderung" jede(r) fünfte Deutsche "Benachteiligung" und "Diskriminierung" verbindet - und dies, obwohl Diskriminierung von behinderten Menschen gesetzlich verboten ist.

"Vor allem im Arbeitsleben und im Bereich Bildung werden behinderte Menschen benachteiligt. Ein Grund dafür ist, dass Menschen mit und ohne Behinderung in getrennten Lebenswelten aufwachsen. Das führt zu Berührungsängsten und zu Vorbehalten in Schule und Arbeitswelt", erläuterte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe. Darüber hinaus hätten Menschen mit chronischen Krankheiten oft nicht den gleichen Diskriminierungsschutz wie behinderte Menschen, obwohl sie sich häufig in einer ähnlichen Lage befinden, sagte Lüders. "Angesichts des demografischen Wandels ist das ein großes Problem. Bereits heute sind mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland chronisch krank. Diese Zahl wird deutlich steigen."

Lüders und Hüppe forderten, strukturelle und bürokratische Barrieren abzubauen, um Menschen mit Behinderungen den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern. "Immer mehr Menschen mit Behinderung kommen gleich nach der Sonder- oder Förderschule in Werkstätten für behinderte Menschen. Dabei wollen viele behinderte Menschen keine Sonderwelten, sondern auf den allgemeinen Arbeitsmarkt", sagte Lüders.

"Im Bildungsbereich müssen die Länder ihre Anstrengungen zum Ausbau des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nichtbehinderten Kindern deutlich verstärken und die Inklusion wirklich voranbringen, anstatt bestehende Sondersysteme zum Teil noch auszubauen", sagte Hüppe. Nach Angaben der von der ADS in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage glauben zwar rund zwei Drittel der Befragten, dass Inklusion in Deutschland funktionieren wird, wenn die entsprechenden Mittel dazu vorhanden sind. Knapp 40 Prozent aller 18- bis 29-Jährigen glauben dies jedoch nicht. "Uns muss diese Zahl sehr nachdenklich machen. Ganz offensichtlich ist das die Konsequenz getrennter Lebenswelten", sagte Lüders.

Prominente Botschafter, Good-Practice-Preis und Aktionswoche

Zahlreiche Prominente unterstützen die ADS und den Beauftragen für die Belange behinderter Menschen beim Themenjahr "Selbstbestimmt dabei. Immer.": die Eiskunstläuferin Katarina Witt, die TV-Journalistinnen Bettina Eistel und Nina Ruge, die Fotomodels Melek Civantürk, Nina Wortmann und Mario Galla, die Schauspieler/innen Erwin Aljukic, Bobby Brederlow, Irene Fischer und Dr. Peter Radtke sowie die Paralympics-Stars Anna Katharina Schaffelhuber, Manuela Schmermund und Jochen Wollmert.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes berief darüber hinaus den Berliner Universitätsprofessor Ernst von Kardorff zum wissenschaftlichen Koordinator des Themenjahres. Kardorff wird auf einem hochrangig besetzten Fachkongress im Sommer mehrere umfassende, von der ADS in Auftrag gegebene Studien zu den Themen "Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen", "Benachteiligungen aufgrund chronischer Krankheiten" und "Barrierefreie Dienstleistungen" vorstellen.

Zu den weiteren Schwerpunkten des Themenjahres zählen eine Aktionswoche gegen Diskriminierung im September und die Verleihung eines Good-Practice-Preises für Unternehmen im November. Lüders: "Wir wollen damit ein ganz klares Zeichen an Eltern, an Schulen sowie an öffentliche und private Arbeitgeber aussenden, offener mit Vielfalt umzugehen. Es ist normal, verschieden zu sein!"

Christine Lüders im "Gegenwart"-Interview

Anlässlich des Themenjahres "Selbstbestimmt dabei. Immer." lesen Sie in der "Gegenwart" (Februar-Ausgabe) ein Interview mit Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle. Haben Sie Interesse an dem Verbandsmagazin des DBSV? Dann fordern Sie ein Probeexemplar an: DBSV-Zeitschriftenverlag, Petra Wolff, Tel.: 0 30 / 28 53 87-220, E-Mail: p.wolff@dbsv.org. Die Verbandszeitschrift des DBSV erscheint in drei Formaten: Schwarzschrift, Punktschrift und DAISY (auf der CD "DBSV-Inform", gemeinsam mit den Publikationen der DBSV-Landesvereine).

Der Newsletter "DBSV-direkt" ist der Online-Informationsservice des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV).
Redaktion:

Andreas Bethke (V.i.S.d.P.) Irene Klein Volker Lenk

Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) Rungestraße 19 10179 Berlin
Tel.:

(030) 28 53 87-0

Fax:

(030) 28 53 87-200


Den Blinden- und Sehbehindertenverein in Ihrer Nähe erreichen Sie unter der Telefonnummer

(01805) 666 456 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42€/Min.)

 
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