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Entertainment
11.06.2018

Eminem: Schuss-Geräusche schockieren Konzertbesucher

Eminem: Schuss-Geräusche schockieren Konzertbesucher

Schock für die Besucher des Bonnaroo-Festivals in Manchester: Bei seinem Song "Kill You" ließ Eminem so realistische Schusswaffen-Geräusche abfeuern, dass manche Fans traumatisiert zurückblieben.

Die Schuss-Geräusche klangen so echt, dass sich das Publikum sogar duckte.

Auf Twitter teilten einige Besucher ihre Erfahrungen: "Ich hatte eine richtig gute Zeit bei Eminems Auftritt, bis er das Geräusch echter Schüsse abspielte. Das ganze Publikum duckte sich und ich habe mich noch nie so traumatisiert gefühlt und kurz vor einer Panik. Absolut unangemessen", so eine Twitter-Nutzerin.


Schreie und Flucht Richtung Notausgang

Die Geräusche sollen so realistisch geklungen haben, dass manche Besucher sogar Richtung Notausgang gerannt sein sollen, wie "Page Six" berichtet.

Eine andere Nutzerin schrieb, dass sie die Verwendung solcher Soundeffekte zwar verstehen könne, es aber in heutigen Zeiten eine Linie geben sollte, die man eben nicht übertritt.

Typisch Eminem?

Andere Fans hielten dem entgegen, dass das "Kill you"-Outro schon Teil der Bühnenshow sei, seit der Song 2001 herausgekommen sei.

"Wenn du ein wirklicher Eminem-Fan wärst, dann wüsstest du, dass er das schon seit 20 Jahren macht. Ihr seid alle zu sensibel", schreibt ein Fan stellvertretend.

Eminem selbst hat sich bisher noch nicht geäußert.

Quelle: https://web.de/magazine/unterhaltung/

11.06.2018

Robbie Williams ist bei der WM-Eröffnungsshow am Start

Robbie Williams ist bei der WM-Eröffnungsshow am Start

Am Donnerstag ist es so weit: Dann beginnt nicht nur Fußball-WM in Russland, sondern auch Entertainer Robbie Williams wird dem Publikum im Moskauer Luschniki-Stadion kräftig einheizen. Der 44-Jährige wird bei der Eröffnungsshow singen.


"Let me entertain you" - kein Problem für Showman Robbie Williams. Der Brite wird eine halbe Stunde vor dem Anpfiff der Begegnung zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien für Stimmung sorgen. Zusammen mit der russischen Sopranistin Aida Garifullina ist er einer der Live-Acts.


Robbie Williams freut sich auf die WM


Damit geht für Robbie Williams ein Kindheitstraum in Erfüllung: "Ich freue mich sehr, für einen so einzigartigen Auftritt nach Russland zurückkehren zu können. Ich habe in meiner Karriere schon vieles gemacht, und die Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft vor 80.000 Fans im Stadion und vielen Millionen Zuschauern auf der ganzen Welt ist ein Kindheitstraum", so Williams.

Für den sportlichen Glanz hingegen soll die brasilianische Fußball-Legende Ronaldo sorgen. Der ehemalige Stürmerstar weiß um die Wichtigkeit des Großereignisses, denn "das Eröffnungsspiel ist immer sehr symbolträchtig. In diesem Augenblick realisierst du, dass der große Moment, auf den du als Spieler oder Fan vier Jahre lang gewartet hast, nun endlich da ist. Niemand weiß, was in den vier Turnierwochen geschehen wird, aber alle sind sicher, dass es ein denkwürdiges Ereignis werden wird", glaubt der zweifache Weltmeister.

Anders als in den Jahren zuvor soll der Fokus bei der Zeremonie dieses Mal auf den musikalischen Live-Acts liegen. Das dürfte Robbie Williams nicht schwerfallen, schließlich ist der britische Popstar der geborene Entertainer.

Quelle: https://web.de/magazine/sport/fussball/wm/robbie-williams-wm-eroeffnungsshow-start-33006210

01.06.2018

Boundzound alias „Ear" Seeed-Frontmann Demba Nabé gestorben
Der Dancehall-und Elektro-Musiker Demba Nabé alias Boundzound alias „Ear“ ist tot. Er war einer der drei Frontmänner der Berliner Band Seeed.

Boundzound alias „Ear

Demba Nabé alias Boundzound alias „Ear“, neben Peter Fox und Dellé Sänger und Frontmann der Berliner Kultband Seeed, ist tot. Der Anwalt der elfköpfigen Gruppe bestätigte dem Tagesspiegel, dass Nabé am Donnerstagmorgen verstorben ist. "Da die Nachricht von Dembas Tod die Band tief getroffen hat und sie Zeit und Ruhe für ihre Trauer benötigt, bitten wir aktuell von weiteren Anfragen Abstand zu nehmen", sagte Christian Schertz.

Von Nabés Bandkollegen hieß es: "Wir trauern um unseren Freund und Sänger Demba Nabé." Erst vor einem Monat hatte Seeed eine Tour für den Herbst 2019 angerver der Ticket-Plattform brachen wegen den Ansturms zeitweise zusammen.


Nabé war 1972 in Berlin-Buch geboren. 2007 veröffentlichte er das Debütalbum "Boundzound", produziert vom Produzententrio The Krauts, mit den erfolgreichen Singles "Louder" und "Stay Alive". Im selben Jahr wurde Nabé vom Radiosender 1Live als "Bester Newcomer des Jahres" mit der 1Live-Krone ausgezeichnet.

Neue Songs mit Deichkind, Malky und Sway Clarke aufgenommen

Sein jüngstes Album "Ear" war 2011 erschienen. Nabé war außerdem als bildender Künstler tätig, so gestaltete er zum Beispiel die Cover seiner Platten selbst. Seine Bilder wurden auch in Ausstellungen gezeigt.


Seit dem Erscheinen des vierten und bislang erfolgreichsten Seeed-Albums im Jahr 2012, plus dem dazugehörigen Tour-Marathon, war es um die dicke Band von der Spree ruhig geworden. 2014 erschien noch die „Cherry Oh“-EP, allerdings nur als Download. Bis auf vereinzelte Gigs passierte dann nicht mehr viel.


Anfang März dieses Jahres bestätigte Frontmann Peter Fox, dass die Band an neuen Songs arbeite. Gemeinsam mit Deichkind, Malky und Sway Clarke habe man im Studio neues Material geschaffen.


Ob die Tour 2019 wie geplant stattfindet, war am Donnerstag noch nicht klar.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/boundzound-alias-ear-seeed-frontmann-demba-nabe-gestorben/22631120.html

31.05.2018

Tod mit 69 So traurig verabschiedete sich Schlagerstar Jürgen Marcus

Tod mit 69 So traurig verabschiedete sich Schlagerstar Juergen Marcus

Der Hit "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" machte ihn in den 1970er-Jahren berühmt. Nun ist Schlagersänger Jürgen Marcus mit 69 Jahren an einem chronischen Lungenleiden gestorben.

Bereits im vergangenen Jahr musste er seine Bühnenkarriere wegen Krankheit aufgeben, nun ist Schlagersänger Jürgen Marcus tot. Er starb Mitte Mai im Alter von 69 Jahren in München, wie sein Manager und Lebensgefährte Nikolaus Fischer der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. "Schweren Herzens gebe ich bekannt, dass Jürgen Marcus den Kampf gegen die chronische Lungenkrankheit COPD verloren hat". Er sei in der gemeinsamen Wohnung gestorben.

Marcus litt seit 2002 an der Krankheit. Er hätte am 6. Juni seinen 70. Geburtstag gefeiert.

Durchbruch mit "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben"

Der Durchbruch gelang Marcus 1972 mit "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben". Dieser Titel machte ihn zum Spitzenstar der Hitparade und entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem der meistgesungenen deutschen Schlager. 1976 ging er beim Eurovision Song Contest für Luxemburg an den Start. Mit dem französischen Song "Chansons pour ceux qui s'aiment" holte er Rang 14. Marcus arbeitete mit Größen der Musikbranche wie Jack White und Andrew Lloyd Webber zusammen. Weitere bekannte Lieder sind "Ein Festival der Liebe", "Auf dem Bahnhof der vielen Geleise" und "Ein Lied zieht hinaus in die Welt". Zudem trat Marcus in einigen Filmen und Serien auf.


"Es war sein ausdrücklicher Wunsch, in aller Stille beigesetzt zu werden", teilte Fischer weiter mit. "Um in dieser schweren Zeit in aller Stille und Würde trauern zu können, bitte ich von Nachfragen abzusehen und diese Entscheidung zu respektieren."

Quelle: https://www.tagesschau.de/kultur/juergen-marcus-103.html

04.05.2018

Abi Ofarim ist tot - Sänger stirbt im Alter von 80 Jahren


Abi Ofarim ist tot - Sänger stirbt im Alter von 80 Jahren


Abi Ofarim ist tot. Der Sänger starb im Alter von 80 Jahren nach langer und schwerer Krankheit. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Der Sänger Abi Ofarim ist tot. Er starb im Alter von 80 Jahren in seiner Wohnung in München nach langer und schwerer Krankheit. Das berichten mehrere Medien, darunter "Bunte" und die "Abendzeitung" übereinstimmend.

Nach langer schwerer Krankheit sei Abi Ofarim am Freitagmorgen in seiner Schwabinger Wohnung "für immer eingeschlafen". Das erfuhr die "Bunte" aus Insiderkreisen.

Ofarim war bereits 2017 schwer erkrankt

Ofarim war bereits im Januar 2017 schwer erkrankt. Damals wurde der Sänger mit einer Lungenentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert und musste sogar in ein künstliches Koma versetzt werden. Davon erholte er sich aber wieder.

Abi Ofarim ist der Vater der Sänger und Schauspieler Gil Ofarim und Tal Ofarim. Er wurde am 5. Oktober 1937 als Abraham Reichstadt in Safed, Galiläa geboren.

Ofarim wurde zwischen 1959 und 1969 zusammen mit seiner damaligen Frau Esther als das Gesangsduo "Esther & Abi Ofarim" international bekannt. (mgb)

Quelle: www.web.de/magazine/unterhaltung/musik

22.04.2018

Vanessa Mai: Schlagerstar wird nach Unfall bei Probe im Krankenhaus behandelt


Vanessa Mai: Schlagerstar wird nach Unfall bei Probe im Krankenhaus behandelt


Schwerer Bühnenunfall mit Vanessa Mai: Die Sängerin hat sich bei einer Probe laut Medienberichten schwer am Rücken verletzt. Ihr Management bestätigte nun eine Untersuchung im Krankenhaus - und schweigt zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand.


Schlagerstar Vanessa Mai liegt nach einem schweren Probenunfall im Krankenhaus und wird untersucht. Das sagte ein Sprecher der 25-Jährigen am Sonntag auf Anfrage.


Keine Details zu Gesundheitszustand von Vanessa Mai


Details zu ihrem Gesundheitszustand wurden zunächst nicht bekannt. Laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" verletzte sich Mai am Samstag vor einem Auftritt in Rostock bei einer Bühnenprobe mit einem Tänzer schwer am Rücken.

Nach Informationen der Zeitung verlor sie kurz das Bewusstsein. Ein Notarzt habe Mai künstlich beatmet, bevor sie in eine Klinik gebracht worden sei.


Fortsetzung der Tour derzeit ungewiss


Das für Samstagabend geplante Konzert in Rostock, das dritte ihrer Tournee, wurde kurzfristig abgesagt.

Viele Fans waren laut "Bild am Sonntag" schon am Konzertort und erfuhren erst kurz vor dem geplanten Konzert-Beginn von der Absage. Mai hatte erst am Freitag ihre Fans in Hamburg mit einer Show ihrer "Regenbogen Live 2018"-Tour begeistert.

Ob weitere Konzerte von Mai ausfallen werden, ist derzeit noch offen

Quelle: www.web.de/magazine/unterhaltung/musik/

20.04.2018

Avicii: Star-DJ stirbt im Alter von 28 Jahren


Avicii: Star-DJ stirbt im Alter von 28 Jahren

Der Star-DJ Avicii ist tot. Das bestätigte nun seine Sprecherin. Der schwedische Musiker starb im Alter von 28 Jahren in Oman.

Der schwedische DJ und Produzent Avicii ("Wake Me Up") ist im Alter von 28 Jahren gestorben. Tim Bergling, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, sei am Freitag in der Hauptstadt des Oman, Maskat (englische Schreibweise: Muscat), tot gefunden worden, teilte seine Sprecherin Ebba Lindqvist mit.

"Die Familie ist am Boden zerstört, und wir bitten alle, ihr Bedürfnis nach Privatsphäre in dieser schwierigen Zeit zu respektieren." Weitere Informationen werde es nicht geben.

Avicii hatte 2013 mit "Wake me Up" einen Sommerhit gelandet. Es ist laut GfK der Song mit den zweitmeisten Downloads überhaupt in Deutschland - hinter Schlagersängerin Helene Fischer, die mit ihrem Hit "Atemlos durch die Nacht" den Download-Rekord in Deutschland hält.

Avicii arbeitete mit den Großen der Branche


Avicii galt als einer der erfolgreichsten Musikmixer der Elektropopbranche. Er arbeitete mit Chris Martin (Coldplay), Jon Bon Jovi, Robbie Williams und Madonna zusammen. Das britische "DJ Magazine" kürte ihn 2012 und 2013 zum drittbesten Discjockey. Auf der Top-100-Liste war er 2017 noch auf Platz 28.

2014 räumte Avicii zwei Trophäen beim wichtigsten deutschen Musikpreis Echo ab: für "Wake Me Up" als "Hit des Jahres", außerdem gewann er in der Kategorie "Künstler Electronic Dance Music". Einige Monate später sagte er seine Tour wegen gesundheitlicher Probleme ab.

Rückzug im Jahr 2016


Mit großem Bedauern reagierten seine Fans dann 2016 auf Aviciis Ankündigung, sich von der Bühne zurückziehen zu wollen. "Ich habe großes Interesse für verschiedene Dinge, aber zu wenig Zeit, dem nachzugehen", hatte er damals erklärt. Dem Musikgeschäft blieb er jedoch erhalten.

Auf seiner Homepage ist ein früheres Statement zu lesen, in dem es heißt, er trete zwar nicht mehr live auf - aber: "Das Live-Ende bedeutete nie das Ende von Avicii oder meiner Musik. Stattdessen ging ich zurück zu dem Ort, an dem alles einen Sinn ergab - das Studio."

Das war Aviciis letzter Post


Erst vor wenigen Tagen hatte er bei Facebook geschrieben, er fühle sich geehrt, für die Billboard Music Awards 2018 nominiert zu sein. Auf keinen Fall solle man die Show im Mai verpassen.

Seit 1990 werden die Billboard Music Awards jährlich von dem gleichnamigen Fachmagazin verliehen, sie basieren größtenteils auf Chartplatzierungen.

Quelle: www.web.de/magazine/unterhaltung/musik/

14.03.2018

Genie und ein bisschen Popstar: Astrophysiker Stephen Hawking tot

Genie und ein bisschen Popstar: Astrophysiker Stephen Hawking tot


Stephen Hawking selbst nannte sich einmal den "Archetypus eines behinderten Genies". Mit seinen Theorien über die Geheimnisse des Weltalls fesselte er Forscher und Laien zugleich - bis zu seinem Tod.

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist tot. Der 76-Jährige starb am frühen Mittwochmorgen friedlich in seinem Haus in Cambridge, wie seine PR-Agentur Pagefield unter Berufung auf seine Familie mitteilte.

Seine Kinder Lucy, Robert und Tim teilten mit, sie seien zutiefst traurig. "Wir werden ihn für immer vermissen."

Einer der größten Wissenschaftlern aller Zeiten

Hawking litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Bereits seit Jahrzehnten war er fast völlig bewegungsunfähig, er saß im Rollstuhl.

Schon seit langem konnte er sich nur noch mühsam mit Hilfe eines Computers verständigen. Zuletzt nahmen seine Kräfte immer mehr ab.

Er gehört zu den größten Wissenschaftlern aller Zeiten. Die Fachwelt schätzte Hawking wegen seiner Theorien zum Ursprung des Kosmos und zu Schwarzen Löchern.

"Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen", sagte er einmal. "Ich möchte wissen, warum es so ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert." Sein 1988 erschienenes Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" machte ihn auch bei Laien populär.

Karriere trotz schwerer Krankheit

Hawking, der am 8. Januar 1942 in Oxford geboren wurde, erkrankte bereits als Physikstudent an ALS - Ärzte sagten ihm nur noch wenige Jahre voraus. Seit 1968 war Hawking auf den Rollstuhl angewiesen.

Doch die Krankheit schritt bei ihm sehr langsam voran und konnte seinen Aufstieg in der Wissenschaft nicht aufhalten: 1979 wurde er Professor für Mathematik in Cambridge, über 30 Jahre lang hatte er dort den renommierten Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik inne - und stand damit in der Nachfolge von Isaac Newton.

Das Privatleben kam trotz seiner Karriere nicht zu kurz. Hawking war zweimal verheiratet und hatte drei Kinder. 30 Jahre lang war er mit seiner Jugendliebe verheiratet, doch die Ehe scheiterte - später bezeichnete sie ihn als einen "Haustyrannen". 1995 heiratete Hawking seine Pflegerin, die Verbindung dauerte elf Jahre.

Trotz Gesundheitsproblemen lief das Gehirn des Genies stets auf Hochtouren.

Neue Theorien entwickelte Hawking zu Schwarzen Löchern und dem Urknall: Die monströsen Schwarzen Löcher im All sind demnach keine Endstationen. Zwar saugen sie durch ihre enorme Schwerkraft alles ein, was ihnen zu nahe kommt, und lassen nicht einmal das Licht entkommen.

Hawking konnte aber in der Theorie zeigen, dass Schwarze Löcher langsam verdampfen - eine Folge der Quantenphysik. Das Verdampfen dauert extrem lange. Die dabei entstehende Hawking-Strahlung ließ sich daher bisher nirgends nachweisen.

Hawking lieferte Beleg für Urknalltheorie

Bereits als Doktorand hatte Hawking 1965 zusammen mit dem Briten Roger Penrose zudem einen wichtigen mathematischen Beleg für die Urknalltheorie geliefert. Die Idee vom Urknall war damals noch umstritten, unter anderem weil in dieser mathematischen "Singularität" die Naturgesetze nicht mehr gelten und so eine Art Schöpfungsakt notwendig zu werden schien.

Er beschäftigte sich mit Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie und konnte zeigen, dass sie einen Anfang des Universums voraussagte - "ein Ergebnis, das die Kirche interessiert zur Kenntnis nahm", wie Hawking in seiner Autobiografie "Meine kurze Geschichte" (Rowohlt, 2013) schrieb. Später zeigte er jedoch, dass der Anfang des Universums nicht zwangsläufig in einer Singularität gelegen haben muss.

Auf der Suche nach der "Weltformel"

Außerdem versuchte Hawking über Jahrzehnte, die Relativitätstheorie mit der Quantenphysik zu vereinen und auf diese Weise eine Art "Weltformel" zu finden - in der Sprache der Physiker eine "Große Vereinheitlichte Theorie", die alle Bereiche des Universums beschreiben kann, vom Mikro- bis zum Makrokosmos.

Er war eine Art Popstar der Wissenschaft und schreckte nicht davor zurück, zu populären Ideen wie Zeitreisen und Außerirdischen Stellung zu nehmen.

In seinen letzten Jahren trat Hawking immer wieder als Mahner auf. Intelligente Roboter, Klimaerwärmung, Atomkrieg und durch Gentechnik hergestellte Viren könnten die Erde gefährden, warnte er. Seine Botschaft: Die Menschheit müsse sich Ausweichmöglichkeiten im All schaffen, falls es zu einer hausgemachten Katastrophe kommen sollte.

Gemeinsam mit dem russischen Milliardär Jurij Milner plante er, eine Armee nur etwa briefmarkengroßer Raumschiffe auf eine 20-jährige Reise zum Sternsystem Alpha Centauri zu schicken. Hawking war überzeugt: "Früher oder später müssen wir zu den Sternen schauen."© dpa

Quelle: www.web.de/magazine/wissen/

12.03.2018

Siegfried Rauch ist tot: "Traumschiff"-Kapitän stirbt nach Sturz auf Treppe



Siegfried Rauch ist tot:


Der Schauspieler Siegfried Rauch ("Das Traumschiff"/85) ist bei einem Treppensturz in seinem Wohnort Untersöchering südlich von München tödlich verunglückt. Das bestätigte die Polizei in Penzberg am Montag.

Der Schauspieler Siegfried Rauch ist bei einem Treppensturz ums Leben gekommen.

Er sei am Sonntagabend in seinem Wohnort Untersöchering südlich von München tödlich verunglückt, teilte das Management am Montag mit. "Er starb noch an der Unfallstelle."

Um die genaue Todesursache herauszufinden, werde der Leichnam obduziert. Zuvor hatten auch das ZDF sowie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Radio Oberland den Tod Rauchs gemeldet.

Demnach habe sich der Unfall bei einer Feier der Freiwilligen Feuerwehr ereignet.

Rauch war in der Rolle des "Traumschiff"-Kapitäns Jakob Paulsen bekanntgeworden.

Der schauspielerische Durchbruch gelang ihm bereits Anfang der 1970er Jahre - mit dem Klassiker "Le Mans".


"Traumschiff"-Kapitän und "Bergdoktor"


Von 1999 war Rauch dann für 14 Jahre das Gesicht des "Traumschiffs". Bis ins hohe Alter stand er noch als Dr. Roman Melchinger in der ZDF-Serie "Der Bergdoktor" vor der Kamera.

Erst 2015 erfüllte sich Rauch "einen Lebenstraum" und veröffentlichte die CD "Moonlight & Lovesongs".

"Früher spielten Männer abends vorm Schlafzimmerfenster ihrer Angebeteten auf der Gitarre. Heute sind nur noch Italiener wahre Romantiker", sagte er dazu in einem Interview. Mehr als 30 Jahre zuvor hatte er schon mal eine Platte herausgebracht.

Der vom Ammersee stammende Rauch blieb dem Wasser auch nach seinem Abschied vom "Traumschiff" treu: Das Segeln wurde seine liebste Freizeitbeschäftigung, wie er in einem Interview erzählte. "Ich bin jetzt Kapitän auf meinem eigenen Segelboot."

Auch bei den Dreharbeiten habe er von seiner Seetauglichkeit profitiert. "Je mehr es auf dem Wasser wackelt und schaukelt, umso wohler fühle ich mich", erzählte er 2015.

Rauch war seit 1964 mit seiner Frau Karin verheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne.© dpa

Quelle: www.web.de/magazine/unterhaltung/tv-film

10.03.2018

Michael Wendler schüttet sein Herz aus: In der SWR-Show "Krause kommt" spricht der Schlagersänger offen über zahlreiche Rückschläge in seinem Leben – und wie er sich immer wieder aufgerappelt hat.


Michael Wendler spricht offen über sein Privatleben

ei "Krause kommt" besucht der Moderator Pierre M. Krause Prominente, spricht mit ihnen über Gott und die Welt und verbringt sogar eine Nacht bei ihnen. Am Freitag strahlte der SWR eine Folge aus, in der Krause bei Schlagersänger Michael Wendler ("Sie liebt den DJ") zu Besuch ist - und zwar auf seinem Reiterhof "Gestüt Wendler" in Dinslaken.

Und der Wendler präsentiert sich hier äußerst redselig. Der 45-Jährige packt eine Geschichte nach der anderen aus seinem Leben aus: über den Umzug nach Florida, die Teilnahme am Dschungelcamp, seine Schulden-Vergangenheit und die zerrüttete Beziehung zu seinem Vater.

Michael Wendler: "Ich bin einsam"

2016 ist der Wendler mitsamt Familie nach Florida ausgewandert. In seinem Heimatort Dinslaken sei er nur noch, wenn er beruflich in Deutschland zu tun hat.

Nach einer schwerwiegenden Handverletzung, die er sich bei Dreharbeiten für eine RTL-Show zuzog, sei er ins Grübeln gekommen. Sein Leben bestehe hauptsächlich aus Arbeit. Dadurch bleibe die Familie auf der Strecke.

Also habe er eine Entscheidung getroffen: mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und nach Florida auszuwandern.

"Das war ein Alleingang. Meine Frau ist fast aus allen Wolken gefallen. Für sie war das ein Schock", erzählt der Wendler.

Ihm sei das aber wichtig gewesen: "Im schlimmsten Fall hätten wir uns getrennt. Ich hätte das auch alleine gemacht."

Damit widerspricht der Wendler aber seinem Vorhaben, mehr Zeit mit der Familie verbringen zu wollen. Krause thematisiert diesen Widerspruch aber nicht weiter.

Seine Familie unterstützte ihn aber und zog mit ihm nach Florida. Wenn der Wendler nach Deutschland muss, fliege seine Familie meistens nicht mit.

Oft sitzt er dann alleine im "Gestüt Wendler", das derzeit zum Verkauf steht. Dort fühle er sich aber nicht mehr wohl: "Ich bin einsam. Ich bin ein Familienmensch und kann auch schwer alleine sein."

Wendler bereut Dschungelcamp-Teilnahme

Außerdem spricht ihn Krause auf das Dschungelcamp an, an dem der Wendler 2014 teilnahm – und es freiwillig wieder verließ. Diese Entscheidung begründet der Schlagersänger mit: "Ich hatte keine Lust mehr auf die Leute, die mit mir im Camp waren."

Ihm sei es so vorgekommen, als ob einige Camper darauf angesetzt waren, ihn zu "provozieren und zu reizen". "Es war alles so falsch", schimpft der Wendler.

Mitgemacht habe er, weil er erstens neugierig gewesen sei und zweitens – viel wichtiger – wegen der Kohle. RTL habe ihn dafür "unverschämt gut" bezahlt. Wie viel er genau für seinen Auftritt im Dschungelcamp bekam, verrät er aber nicht.

Dennoch bereut er heute die Teilnahme an der Show: "Aus heutiger Sicht war das ein Riesenfehler. Es war ein Fehler, in die Sendung zu gehen und es war ein Fehler, nach fünf Tagen rauszugehen."

In Wahrheit hielt er es sogar nur vier Tage aus.

Wendler hatte 1,5 Millionen Euro Schulden

Beim Abendessen nach ein paar Gläschen Wein legt der Wendler dann bei Krause eine Schulden-Beichte ab.

Im Alter von 22 Jahren habe er das Speditionsgeschäft seines Vaters übernommen, weil dieser dazu nicht mehr in der Lage gewesen sei. "Ich habe das gemacht, um die Familie zu retten", erklärt er und fügt später hinzu: "Es war ein Riesenfehler, dass ich das gemacht habe."

Das Unternehmen sei hoch verschuldet gewesen: "Ich habe also nicht bei Null angefangen, sondern bei minus 1,5 Millionen." Er sei schockiert darüber gewesen, dass er wegen der Firmenübernahme dafür zur Rechenschaft gezogen wurde. Darunter habe er sehr gelitten.

"Ich habe angefangen, die ersten Songs zu schreiben. Aus der Not heraus, aus Verzweiflung. Und dann ist es auf einmal erfolgreich geworden", sagt der Wendler.

Ein Glücksfall für ihn. Dadurch habe er die Schulden zurückzahlen können: "Indem ich fleißig war, Songs geschrieben habe, Erfolg hatte. Und natürlich auch Glück hatte."

Zerrüttetes Verhältnis zum Vater

Auf seinen Vater ist der Wendler seitdem nicht gut zu sprechen. Gedankt habe er ihm dafür nie. Im Gegenteil: "Ich habe es gedankt bekommen, indem mir mein Vater auch noch in den Rücken gefallen ist und medial schlecht über mich geredet hat, weil er dafür bezahlt wurde."

Der Wendler wirft ihm vor: "Er hat seinen Sohn verkauft."

Dazu habe sein Vater seine Mutter nach 35 Jahren Ehe verlassen – für eine Frau, die einmal Vorsitzende eines Michael-Wendler-Fanclubs gewesen sei.

Die beiden hätten auch einen Sohn bekommen, sagt der Wendler. Nun habe er einen Halbbruder - den er aber noch nie gesehen habe. (am)

Quelle: www.web.de/magazine/unterhaltung/stars

14.02.2018

Dänischer Prinz Henrik gestorben


Dänischer Prinz Henrik gestorben

Der Prinz der Dänen konnte sein französisches Herz nie verleugnen. Bis zu seinem Tod war Henrik der innigste Vertraute von Königin Margrethe. Trotzdem wollte er nicht neben ihr beerdigt werden.

Prinz Henrik, der Mann der dänischen Königin Margrethe II., ist tot. Er starb am späten Dienstagabend friedlich im Alter von 83 Jahren auf Schloss Fredensborg nördlich von Kopenhagen, wie das Königshaus am frühen Mittwochmorgen mitteilte. Seine Frau und seine beiden Söhne seien an seiner Seite gewesen.

Goldene Hochzeit mit Königin Margrethe 2017

Der gebürtige Franzose war seit 1967 mit Margrethe verheiratet, fünf Jahre bevor diese zur Königin gekrönt wurde, und galt als ihre große Stütze. Immer wieder sah man die beiden ausgelassen zusammen. Im vergangenen Jahr feierten sie ihre Goldene Hochzeit.

Danach ging es Henrik gesundheitlich immer schlechter. Im September gab das Königshaus bekannt, er leide an Demenz. Der Prinz zog sich daraufhin weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück, zuletzt sah man ihn mit seiner Frau beim Weihnachtsgottesdienst.

Um dem ungemütlichen dänischen Winter zu entgehen, verbrachte Henrik viel Zeit in Ägypten, wo er sich im Januar eine Lungenentzündung zuzog. Die Ärzte entdeckten zudem einen gutartigen Tumor in seinem linken Lungenflügel.

Als sich sein Zustand Anfang Februar dramatisch verschlechterte, brach Kronprinz Frederik (49) seinen Besuch bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea ab und eilte nach Hause. Wenige Tage später wurde Prinz Henrik aus dem Krankenhaus nach Hause verlegt.

Er hatte entschieden, seine letzten Lebenstage auf Schloss Fredensborg verbringen zu wollen.

Kindheitsjahre in Vietnam

Henrik wurde am 11. Juni 1934 als Graf Henri Marie Jean André de Laborde de Monpezat im französischen Talence geboren.

Die ersten fünf Lebensjahr verbrachte er mit seinen Eltern in Vietnam, studierte später Jura an der Pariser Sorbonne, sowie Chinesisch und Vietnamesisch unter anderem in Hongkong und Saigon.

Nach der Hochzeit mit Margrethe, die er in London kennengelernt hatte, änderte er seinen Vornamen ins dänische Henrik.

Die beiden verbanden vielfältige kulturelle Interessen. Die meisten öffentlichen Aufgaben gab Henrik bereits 2016 ab. Damals legte er auch den immer ungeliebten Titel Prinzgemahl nieder.

Bis zum Schluss haderte Henrik damit, dass er als Gemahl einer Königin nicht den Titel König bekam. Weil er sich in Dänemark nicht respektiert fühlte, zog er sich immer wieder auf sein Weingut in Frankreich zurück, kam beispielsweise auch nicht zur Feier von Margrethes 75. Geburtstag.

Im vergangenen Sommer erklärte der Prinz, er wolle ohne den entsprechenden Titel auch nicht neben seiner Frau, der Königin, begraben werden.

Bei dieser Entscheidung sollte es nach Angaben des Palasts auch nach der Demenz-Diagnose bleiben.

Quelle: www.web.de/magazine/unterhaltung

04.02.2018

Deutschlands Filmganove: Rolf Zacher ist tot

Deutschlands Filmganove: Rolf Zacher ist tot

Sein Gesicht kannte wohl fast jeder. Rolf Zacher, das Ganovengesicht des deutschen Films, ist tot. Seine Spanne reichte von Fassbinders "Berlin Alexanderplatz" bis zum Dschungelcamp.

Rolf Zacher hatte ein bekanntes Gesicht, er war ein Schauspieler, der von den Leuten auf der Straße angequatscht wurde. Dunkle Haare, schwarze Brille, markante Nase.

Dazu die rauchig-krächzende Stimme, die er Stars wie Nicolas Cage oder Robert De Niro lieh. Am Samstagmorgen ist Zacher im Alter von 76 Jahren gestorben.

Liste mit Filmen ist seitenlang

Zacher war eine Type. In Interviews konnte er wahlweise charmant wie unausstehlich sein. Es machte ihm Spaß, Anekdoten und Sinnsprüche rauszuhauen.

Eine Auswahl: "Ich bin ein Seelenfänger", "Die Liebe beginnt erst, wenn der Egoismus besiegt ist" oder "Ich will beim Dreh immer so gut sein wie ein Seiltänzer, der nur eine Chance hat."

Seine Liste mit Filmen ist seitenlang. Im Alter, als die guten Fernsehrollen knapp geworden waren, sagte Zacher, er müsse nicht unbedingt arbeiten. Er habe sehr viel Geld in seinem Leben verdient und es mit seinem Opa gehalten: "Das Geld muss raus!" Pleite sei er aber nie gewesen.

In einem "Tatort" von 1978 ("Der gelbe Unterrock") spielte Zacher einen Gauner im Drogenmilieu. Eine typische Rolle. Zacher sei "der beste Kleinganove des deutschen Kinos", schrieb ein Kritiker.

Dazu Drogen und Knast im wahren Leben. Das passte zum Rebellenimage. "Überall wo man ist - man ist immer selbst schuld", sagte Zacher.

Nach etlichen Drogen-Entzügen legte er Wert auf ein bewusstes Leben. Er mochte Yoga und Reiki. Nach dem Tod könne er "eine Schwingung im Kosmos" sein, sagte er einmal.

Bundesfilmpreis für Gaunerrolle

Als Flüchtlingskind im Zweiten Weltkrieg in Berlin geboren, wuchs Zacher in Brandenburg auf. Getreu dem Motto "Lachen ist der Weg zum Leben" hat sich der gelernte Bäcker von den Zeiten, in denen er sich als Barmixer, Sänger, Musiker oder Tänzer durchschlug, in die Welt der Film- und Fernsehstars hoch gearbeitet.

Seit Mitte der 60er Jahre spielte Zacher unter Regisseuren wie Ulrich Schamoni ("Es", 1965), Robert van Ackeren ("Der letzte Schrei", 1974; "Die Venusfalle" 1988) oder Rainer Werner Fassbinder ("Berlin Alexanderplatz", 1980).

Dabei machte er sich vor allem einen Namen als Darsteller von gebrochenen, skurrilen Charakteren und sozialen Randfiguren.

Den Bundesfilmpreis gab es für eine Gaunerrolle in Reinhard Hauffs "Endstation Freiheit" (1980), so hieß auch seine Biografie. Vor Klamotten wie "Go Trabi Go 2" schreckte Zacher in seiner Karriere nicht zurück.

Zum Spätwerk zählten Oskar Roehlers "Tod den Hippies!! Es lebe der Punk" und Doris Dörries "Die Friseuse".

Zacher sei friedlich gestorben

Zacher war vielseitig. Er lebte mal im Wohnmobil, drehte Kinderfilme und war Veganer. Musik war ihm wichtig. Fans wissen: Auch bei der Rockband Amon Düül II und im Punkmusical "Gabba Gabba Hey" mischte er mit.

Im Januar 2016 zog er ins RTL-Dschungelcamp ein. Wie Helmut Berger und Winfried Glatzeder war Zacher einer von den alten Kandidaten, die ihren Platz in der Filmgeschichte haben, aber die Jüngere erstmal googeln müssen.

Im Camp nervte ihn das "Gequatsche" der anderen, er vermisste seine Freundin. Nach acht Tagen verließ er die Sendung, laut RTL aus gesundheitlichen Gründen.

Wo es schlimmer gewesen sei, im Gefängnis oder im Dschungelcamp - auf solche Fragen ließ sich Zacher nicht ein. Er sah es so: "Wann kommt man in seinem Leben nach Australien?" Er sei im Camp der Guru gewesen. Als er weggegangen sei, hätten sie alle geheult.

Er sei "friedlich gestorben", schrieb seine Lebensgefährtin Carola Blendermann der Deutschen Presse-Agentur. Wie das "Westfalen-Blatt" berichtete, lebte der Schauspieler zuletzt in einem Hamburger Pflegeheim.

Er bereue nichts, sagte Zacher einmal, nur, dass er die Kindheit seiner 1972 geborenen Tochter aus einer Ehe mit Gisela Getty nicht mit erlebt habe.

Kurz vor seinem 75. Geburtstag meinte er: "Ich habe wunderbar gelebt."

Quelle: www.web.de/magazine/unterhaltung/stars

02.02.2018

Im Alter von 74 Jahren Temptations-Sänger Dennis Edwards gestorben

Im Alter von 74 Jahren Temptations-Sänger Dennis Edwards gestorben

Im Kirchenchor formte er seine Stimme, mit Motown brachte er sie zur Perfektion: Dennis Edwards prägte den Sound der Temptations entscheidend mit. Musikalisch ging der Sänger mehrfach eigene Wege, blieb der Gruppe aus Detroit aber ein Leben lang verbunden.

Detroit. US-Soulsänger Dennis Edwards, der mit den Temptations Hits wie "Papa Was A Rollin' Stone" und "Cloud Nine" sang, ist im Alter von 74 Jahren gestorben.

Der aus Detroit stammende Musiker sei am Freitag in Chicago gestorben, bestätigte seine Familie dem TV-Sender CBS. Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt. Edwards wäre am Samstag 75 Jahre alt geworden.

Edwards wurde in Birmingham, Alabama, geboren, wuchs nach dem Umzug der Familie aber in Detroit auf. Sein Vater war ein Pfarrer und ehemaliger Honky-Tonk-Klavierspieler. In Detroit wie auch in Alabama Sang Edwards im Chor der väterlichen Kirche. Zu den Temptations und deren Label Motown kam er, als die Gruppe sich 1968 von ihrem Leadsänger David Ruffin trennte.

Der Hit "My Girl", der wohl berühmteste Titel der Temptations, war da bereits entstanden. Edwards brachte nach Ruffins glattem Gesang einen etwas härteren, gröberen Leadgesang mit, der sich unter anderem durch "Cloud Nine", "I Can't Get Next to You", "Masterpiece" und den bis heute beliebten Hit "Papa Was A Rollin' Stone" zog. Mit dem Grammy für "Cloud Nine" im Jahr 1968 wurden die Temptations die erste Motown-Band, die die begehrte Auszeichnung überhaupt gewann.

Trotz dieser Erfolge machte Edwards mit den Temptations auch wechselhafte Jahre durch. Den Umzug zum Label Atlantic machte Edwards nicht mit und ging 1977 stattdessen eigene Wege, kehrte bald darauf aber wieder zurück. In dieser Zeit der Wiedervereinigung wurde auch der Hit "Standing on the Top" geboren.

Edwards verließ die Gruppe aber erneut und veröffentlichte 1984 sein erstes von insgesamt drei Solo-Alben, "Don't Look Any Further". Die gleichnamige Single mit Siedah Garrett wurde zu einem der großen Duette der 1980er Jahre.

1989 wurden die Temptations in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. In einzelnen Comebacks und mit Teilen der Band trat Edwards bis zuletzt auf. Für kommenden Dienstag - Valentinstag - war etwa in Baltimore, Maryland, ein Konzert mit seiner Splittergruppe Dennis Edwards' Temptations Review angekündigt.

www.abendblatt.de/kultur-live

16.01.2018

«Oh Happy Day»-Sänger Edwin Hawkins gestorben


Oh Happy Day»-Sänger Edwin Hawkins gestorben

Edwin Hawkins gehört zu den Begründern der modernen Gospelmusik, mit «Oh Happy Day» hat er der Welt einen bekannten Ohrwurm hinterlassen. Im Alter von 74 Jahren ist der vierfache Grammy-Gewinner gestorben.

San Francisco (dpa) - Sein größter Hit verbreitet bis heute gute Laune und hat die Gospelmusik weltweit bekannter gemacht. «Oh Happy Day» ist ein Song voller Begeisterung und Fröhlichkeit.

«Ich kann mir mein Leben ohne «Oh Happy Day» kaum vorstellen», sagte Edwin Hawkins einmal über seinen Hit aus dem Sommer 1969, mit dem er weltbekannt wurde. Am Montag ist Hawkins im Alter von 74 Jahren in seinem Haus in der Nähe von San Francisco gestorben. Er war an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt.

Hawkins wurde am 19. August 1943 in Kalifornien geboren. Schon als Kind war er mit seiner Familie in der Kirchen- und Gospelmusik aktiv und vermengte dabei Gospel und weltliche Musik. 1967 half er bei der Gründung des Northern California State Choir. Um sich die Fahrt zu einem Chortreffen zu finanzieren, nahm die Gruppe kurzerhand ein Album auf. Die 500 bestellten Kopien trafen aber zu spät ein, um den Ausflug zu finanzieren.

Doch eine der Kopien landete bei einem Radio-DJ - und der spielte «Oh Happy Day». Das neu arrangierte Kirchenlied aus dem 18. Jahrhundert verbreitete sich schnell in der Gegend um San Francisco, dann in den gesamten USA und bald auch in Europa. In Deutschland landete das Lied im Sommer 1969 für einige Wochen auf Platz 1 der Charts. «Meine Mutter hatte ein altes Gesangbuch, und ich hatte ein Talent dafür, diese Lieder neu zu arrangieren», sagte Hawkins einmal.

Die Platte aus dem Sommer 1969 war der Beginn einer lange Jahre dauernden Karriere. Weltweit wurden mehr als sieben Millionen Singles von «Oh Happy Day» verkauft. 1970 erhielt Hawkins einen Grammy für den Song, der unter anderem von Elvis Presley und Aretha Franklin gecovert wurde. In den 70ern tourte Hawkins dann oft mit seinem musikalisch ebenfalls erfolgreichen Bruder Walter und dessen Frau als «The Hawkins Family» durch die USA.

Sowohl in Gruppen als auch als Solo-Künstler nahm er immer wieder Gospelsongs auf und gewann so drei weitere Grammys. Hinzu kommen 19 Nominierungen für den Musikpreis - und das, obwohl er nie geplant hatte, ins Musikgeschäft zu gehen, wie er laut «New York Times» einmal sagte. Seinen letzten Auftritt hatte Hawkins im Dezember.

Doch ganz frei von Kritik blieb Hawkins Arbeit nicht. Für Gospelpuristen klang seine Musik laut dem Bericht zu kommerziell, Hawkins wies dies von sich: «Wenn die Songtexte über Gott sprechen, dann ist es weiterhin Gospel.»

Seine Familie hatte sich bereits am vergangenen Donnerstag via Facebook an Hawkins' Fans gewandt und von «gesundheitlichen Herausforderungen» berichtet, vor denen der Gospelsänger stehe. Nach seinem Tod erinnerte die Familie ebenfalls via Facebook an die «Botschaft von Liebe, Leben und Zuspruch», die Hawkins in seine Musik eingebracht habe. Sie habe die Hoffnung, «dass wir ihn Himmel wiedersehen und «Oh Happy Day» singen werden».

Quelle: www.welt.de/newsticker/dpa

15.01.2018

Weltweit erfolgreiche Rockbandsängerin Dolores O’Riordan: Cranberries-Sängerin stirbt mit 46 Jahren

Weltweit erfolgreiche RockbandDolores O’Riordan: Cranberries-Sängerin stirbt mit 46 Jahren
AFP Dolores O'Riordan bei einem Auftritt im Jahr 2016

Ihre Stimme ging durch Mark und Bein: Die Frontfrau der irischen Rockgruppe The Cranberries, Dolores O'Riordan, ist tot. Das teilte die Band am Montag mit. Sie starb demnach überraschend während eines Aufenthalts in London.


O'Riordan wurde 46 Jahre alt. Angaben zur Todesursache gab es zunächst keine. Die Familie sei von der Nachricht "am Boden zerstört" und bat um Beachtung der Privatsphäre, hieß es in der knappen Mitteilung.

Eine Sprecherin der Londoner Polizei sagte, Beamte seien wegen eines plötzlichen Todesfalls in ein Hotel im Stadtteil Park Lane gerufen worden. "Eine Frau Mitte 40 wurde vor Ort für tot erklärt", sagte die Sprecherin, ohne O'Riordans Identität zu bestätigen. Derzeit würden Ermittlungen laufen.

Die Cranberries aus der beschaulichen irischen Hafenstadt Limerick verkauften in den 90er Jahren weltweit Millionen Tonträger. Einen der größten Erfolge feierte die Band mit dem Song "Zombie", der 1994 herauskam und 1995 auch in Deutschland ein Nummer-eins-Hit war. Für viele blieb das Lied vor allem wegen O'Riordans Gesangs ("In your head, in your head / zombie, zombie") ein Ohrwurm.


"Ich bin gesegnet damit"

In dem Song geht es um den jahrzehntelangen blutigen Nordirlandkonflikt, der erst ein Jahr davor mit einem Waffenstillstand ein vorläufiges Ende gefunden hatte. Die wehklagende Stimme O'Riordans schien nicht nur auf der von der Gewalt zermürbten irischen Insel einen Nerv zu treffen.

"Viele Menschen finden, dass meine Stimme einzigartig ist. Als junger Mensch erkennt man das nicht", sagte O'Riordan einmal im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. "Ich bin gesegnet damit."

Ein "großer Verlust" für alle

O'Riordan galt als impulsiv. Im Jahr 2014 wurde sie am Flughafen in ihrer Heimatstadt Limerick festgenommen, weil sie eine Stewardess auf einem Flug von New York angegriffen haben soll. Ein Jahr später teilte sie Medienberichten zufolge mit, an einer bipolaren Störung zu leiden.

Irlands Präsident Michael D. Higgins teilte mit, O'Riordans Tod sei ein "großer Verlust" für alle, die "irische Musik, irische Musiker und die darstellenden Künste verfolgen und unterstützen".

"Sie hatte die erstaunlichste Stimme und Präsenz. Ich bin so traurig, zu hören, dass sie gestorben ist", schrieb der aus Großbritannien stammende US-Talkshow-Moderator James Corden auf Twitter. Internationaler Durchbruch

"Wir sind bedrückt, die Nachrichten vom Tod Dolores O'Riordans zu hören. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie in dieser schrecklichen Zeit", teilte die englische Pop-Band Duran Duran mit.

Die Karriere der Cranberries begann Anfang der 90er Jahre mit dem Song "Dreams". Mit dem zweiten, mehrfach mit Platin ausgezeichneten Album "No need to argue" und der Single-Auskopplung "Zombie" gelang den vier Musikern der internationale Durchbruch.

O'Riordan verfolgte verschiedene Solo-Projekte

Im Jahr 2003 kündigten die Cranberries an, eine Pause einzulegen. O'Riordan verfolgte verschiedene Solo-Projekte, bevor sie sich 2009 wieder mit den anderen Mitgliedern zusammentat. 2012 erschien das Album "Roses", im April vergangenen Jahres veröffentlichte die Band ihre jüngste Platte "Something Else".

Eine geplante Tournee musste die Band aber wegen Rückenproblemen O'Riordans kurzfristig absagen. Das schien sich zu Ende des Jahres gelegt zu haben. Noch kurz vor Weihnachten teilte die Sängerin auf der Facebook-Seite der Band mit, wie sehr ihr das Auftreten Freude mache. "Fühle mich gut!", schrieb sie. Sie hinterlässt drei Kinder.

Quelle: www.focus.de/kultur/musik/

12.01.2018

Verlobung und neuer Mega-Deal in Las Vegas?

Verlobung und neuer Mega-Deal in Las Vegas?


Mit einer emotionalen Abschieds-Show beendete Britney Spears am Silvesterabend ihr Engagement in Las Vegas. Jetzt soll sie in der Glücksspiel-Metropole nicht nur einen neuen Deal an Land gezogen haben, an ihrem Ringfinger funkelt auch ein verdächtiger Diamantring.

Es läuft für Pop-Prinzessin Britney Spears, sowohl privat, als auch im Beruf. Nach vier Jahren verabschiedete sich die 36-Jährige am 31.Dezember 2017 von ihren Fans mit ihrer letzten „Piece of Me“-Show im Axis Theater des Planet Hollywood Casinos in Las Vegas.

Sie hat angeblich schon einen neuen Vertrag

Auf Instagram bedankte sie sich bei ihren 18,4 Millionen Followern und Fans für deren unermüdliche Unterstützung. Rund 700.000 Zuschauer hatten ihre Auftritte gesehen. Mit Einnahmen von etwa 100 Millionen Euro ist die Show eine der erfolgreichsten in Las Vegas. Und laut des US-Magazins „US Weekly“ kann Britney von der Stadt der Sünde nicht genug kriegen. Angeblich hat sie schon wieder einen neuen Vertrag in der Tasche. Ab 2019 soll die Zweifach-Mama im „Park Theatre“ im Monte Carlo Resort ihre Power-Show fortsetzen und zwar nachdem Lady Gaga (31) - sie beginnt im Dezember 2018 - ihre 74 Auftritte dort beendet hat. Hat sie sich verlobt?

„Britney konnte dem Angebot einfach nicht widerstehen“, verriet ein Insider gegenüber „US Weekly, „sie liebt Las Vegas, „die Show-Daten waren für sie und ihre Kinder perfekt. Warum sollte sie es also nicht tun?“ Sieht ganz so aus, als ob 2018 ein phänomenales Jahr für die „Toxic“-Sängerin wird. Denn auch privat schwebt sie im siebten Liebeshimmel. Während ihres Hawaii-Urlaubs mit ihren beiden Söhnen Sean (14) und Jaden James (11) trug die Blondine einen verdächtig funkelnden Diamantring am Verlobungsfinger.

Sie ist sooo verliebt


Gerüchten zufolge soll sie sich mit ihrem iranischen Freund Sam Ashgari verlobt haben. Mit dem Muskel gestählten Fitness-Model ist Britney seit einem Jahr zusammen. Kennengelernt habe sich die beiden bei den Dreharbeiten ihres Musikvideos „Slumber Party“ im November 2016. Inzwischen teilt sie auf Instagram häufig verliebte Schnappschüsse und Video-Clips mit dem sexy 23-Jährigen. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass Britney Spears in Las Vegas heiraten würde. Wir sind gespannt.

Quelle: www.bunte.de/stars/

11.01.2018

Motörhead: Fast Eddie Clarke ist tot

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